GoWiWi

Die mächtigen Hexen – eine der wirksamsten Einheiten für jedes RH9. Im Verbund mit Golems und Magiern sind die Hexen im GoWiWi (Golems/Wizards/Witches) durchaus in der Lage, ein feindliches RH9 mit drei Sternen zu besiegen.

Grundsätzlich läuft ein GoWiWi fast identisch ab, wie ein GoWiPe, auch die Truppenzusammenstellung ist sehr ähnlich. Die Standardaufstellung sind allerdings in derRegel drei Golems. So kommen wir bei einem RH9 auf folgende Beispielarmee:

3 Golems (davon 1 in der CB)

6 Hexen

10 Mauerbrecher

17 Magier

1-2 Sprungzauber (je nach Base)

2-3 Wutzauber (je nach Base)

Barbarenkönig, Bogenschützenkönigin

Der Ablauf – Unterschiede zu GoWiPe

Timing

Im Gegensatz zu den P.E.K.K.A. sind Hexen sehr empfindlich und sollten daher mehr aus dem Hintergrund operieren. Dies ist auch der Grund für den Extragolem im Gegensatz zu GoWiPe. Bei GoWiPe kommen die P.E.K.K.A. ins Spiel, sobald der zentrale Laufweg gefunnelt wurde und hinter den P.E.K.K.A. wird nochmals eine Handvoll Magier als Support gesetzt. Die P.E.K.K.A. wirken somit als zusätzlicher Tank für die Magier.

Bei GoWiWi funktioniert dies so jedoch nicht, Hexen sind als Tanks denkbar ungeeeignet 😉 . Der dritte Golem schützt also nicht primär die Hexen, sondern die Magier in der Mitte der Angriffsfront. Wir setzen also zuerst die Golems rechts und links, jeweils mit Magiern, Golem in der Mitte, dahinter Magier und Helden, und sprengen die Base an einer oder zwei Stellen auf. Nun warten wir einen Moment, bis die angegriffene Flanke der Base bereits etwas verstümmelt ist und setzten dann erst die Hexen, genau an der Stelle, an der wir den mittleren Golem abgesetzt hatten.

Der Grund für die leichte Verzögerung beim Absetzen der Hexen liegt in der besonderen Fähigkeit der Hexen, Skelette zu spawnen. Die Skelette schützen die Hexe, weil sie voraus laufen und das Feuer auf sich ziehen. Jedoch braucht die Hexe immer wieder kurze “Ruhepausen”, um erneut Skelette zu erzeugen. Wir müssen beim Absetzen der Hexe also dafür sorgen, dass die Kampflinie bereits etwas nach vorne verlagert ist. Die Hexen dürfen nicht mitten im stärksten Feuergefecht gesetzt werden und müssen von der Frontlinie weit genug entfernt sein, damit ihnen genug Zeit bleibt ZWEI mal Skelette zu erzeugen und somit ihre maximale Zahl von Skeletten in den Kampf zu führen.

Der Erfolg eines GoWiWi Angriffs wird also von Deiner Fähigkeit bestimmt, die Hexen hinter der Frontlinie zu halten!

(Dies ist das genaue Gegenteil von GoWiPe, bei dem der Erfolg davon abhängt, die P.E.K.K.A. so bald wie möglich Richtung Zentrum zu lenken und die Kampfgruppe anzuführen.)

Diese Eigenschaft macht bei GoWiWi die Analyse der gegenerischen Mauern besonders wichtig. Gelingt es nicht, durch Mauerbrecher und Sprungzauber einen flüssigen Durchmarsch durch die Base zu ermöglichen, wird ein GoWiWi schnell an seine Grenzen stoßen. Der worst case tritt ein, wenn Die Hexen zusammen mit ihren Skeletten von einer Mauer ausgebremst werden und der Flächenschaden von Minenwerfern und Magiertürmen auf sie herab regnet – das wars dann in der Regel 🙁

GoWiWi gegen RH10

GoWiWi funktioniert auch sehr gut gegen ein RH10. Hier ist es allerdings wichtig, auf die Einstellung der Infernotürme zu achten. Sind die Infernos auf Einzelziel eingestellt, kann ein Hexenangriff sehr erfolgreich sein, da die Infernos im Einzelzielmodus mit der schieren Menge an Skeletten einfach überfordert sind. Hier ist es wichtig, dafür zu sorgen dass Golems und Helden nicht ins Visier der Infernos geraten.

Sind die Infernos allerdings auf Mehrfachziel eingestellt, sind Hexen ungeeignet, in diesem Fall ist es besser, sich für GoWiPe zu entscheiden.

Hier findet ihr eine Reihe von lehrreichen Videos zum Thema GoWiWi.